Staysafe: Tipps, Tricks und Facts zu Internet und Handy | Saferinternet.at

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Du liebst dein Handy, Gaming, Instagram, WhatsApp & alles Digitale? Dann bist du hier goldrichtig! Bei Staysafe.at gibt's topaktuelle Infos, Tipps und Tricks, wie du Handy und Internet sicher nutzen kannst. Los geht's!


Tipps für mehr Sicherheit im Internet

Damit du auch im Internet und in Sozialen Netzwerken sicher unterwegs bist, hier die wichtigsten Tipps:


News

Damit du immer auf dem Laufenden bleibst: Hier findest du topaktuelle Infos zu den beliebtesten Apps & Sozialen Netzwerken und vieles mehr.


Flyer

Hol dir die Saferinternet.at-Flyer mit den wichtigsten Infos & Tipps zu WhatsApp, Instagram, Sexting, Cyber-Mobbing und vielem mehr.


Info-Folder WhatsApp

WhatsApp

Gruppenchats, Profilbild, Status: Sei kein Depp in WhatsApp!

Schütze deine Privatsphäre!

WhatsApp greift auf deine Kontakte im Adressbuch zu und prüft, welche der Telefonnummern bei WhatsApp registriert sind. Diese erscheinen dann automatisch in deiner WhatsApp-Kontakteansicht – und natürlich auch deine Nummer in der Ansicht der anderen. WhatsApp-Nutzer/innen, die du im Telefonbuch abgespeichert hast, können daher automatisch sehen, dass auch du WhatsApp benutzt. Wirst du einer Gruppe hinzugefügt, ist deine Telefonnummer sofort für alle anderen Gruppenmitglieder sichtbar – auch für Personen, die du gar nicht kennst!

Tipps

Überlege dir: Sollen dein Profilbild und Status wirklich allen angezeigt werden? Wer soll sehen, wann du zuletzt bei WhatsApp online warst? Lege in den Einstellungen fest, dass nur deine Kontakte diese Infos sehen können – oder gar niemand.

WhatsApp gehört zu Facebook – und gibt Daten wie deine Handynummer oder die Nummern aus deinem Adressbuch an Facebook weiter.Verhindern kannst du das nicht – aber vielleicht finden du und dein Freundeskreis eine Alternative zu WhatsApp?

Nacktfoto – muss das sein?

Es macht natürlich Spaß, Nacktbilder von sich selbst zu machen, um damit den/die Liebste/n zu erfreuen oder um sich mit dem besten Freund/der besten Freundin zu vergleichen – auf WhatsApp oder in anderen Sozialen Netzwerken haben intime Fotos aber nichts verloren! Dort können Bilder mit einem Klick an sehr viele Personen verschickt werden – und leicht in die falschen Hände geraten!

Wirst du von anderen in WhatsApp belästigt, kannst du diese Personen blockieren: www.saferinternet.at/leitfaden

Tipps

Auch wenn du Nacktaufnahmen in einer Privatnachricht verschickst, kannst du nie sicher wissen, an wen sie weitergeleitet werden!

Wurden Fotos einmal im Internet verbreitet, kannst du sie kaum wieder löschen – könntest du damit leben?

Link-Tipp: Leitfaden „Aktiv gegen Nacktaufnahmen“: www.saferinternet.at/leitfaden

Ja nichts verpassen?

Die Lesebestätigung (zwei blaue Häkchen) kann in WhatsApp ganz schön für Druck sorgen – viele glauben, immer sofort antworten zu müssen. So viel Stress muss nicht sein – es ist okay, nicht ständig „on“ zu sein! Die Lesebestätigung kannst du übrigens ganz leicht ausschalten: www.saferinternet.at/leitfaden

Mach den Selbst-Test: Kannst du ein paar Stunden am Stück auf WhatsApp und dein Handy verzichten? Vielleicht fällt es dir ja leichter als gedacht. ;-)

Tipps

Die Bedeutung der Häkchen:

1 graues Häkchen: Nachricht erfolgreich gesendet
2 graue Häkchen: Nachricht erfolgreich auf das Handy des/der Empfänger/in zugestellt
2 blaue Häkchen: Empfänger/in hat Nachricht gelesen

Urlaubszeit? Chatten und telefonieren mit WhatsApp sind im Ausland nur über WLAN kostenlos. Ansonsten fallen Roaming-Gebühren für die Internetverbindung an – das kann schnell sehr teuer werden!

Gruppenchats leicht gemacht!

In WhatsApp kannst du Gruppen erstellen und so mit bis zu 256 Personen gleichzeitig chatten. Alle Mitglieder können alle Nachrichten lesen – achte als Gruppenadmin darauf, dass sich die Nutzer/innen auch im echten Leben kennen. 

Wenn du selbst einer Gruppe hinzugefügt wirst, in der du viele Leute gar nicht kennst, wende dich am besten an einen Gruppenadministrator – denn nur Admins können Gruppenmitglieder hinzufügen und wissen daher Bescheid.


Du kannst eine Gruppe jederzeit wieder verlassen: www.saferinternet.at/leitfaden

Tipps

In Gruppenchats mit vielen Leuten kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Schau bei Konflikten nicht weg, sondern werde aktiv! Hol dir eventuell Hilfe bei Vertrauenspersonen, z.B. deinen Eltern, Freund/innen oder Lehrenden. Auch 147 Rat auf Draht hilft dir in solchen Situationen weiter.

Schockierende oder gruselige Kettennachrichten in WhatsApp sind Fakes! Leite sie daher besser nicht weiter.

Weitere Tipps & Hilfe!

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Internet Ombudsmann: Versucht dir bei der Entfernung von unerwünschten Fotos im Internet oder Fake-Accounts zu helfen – kostenlos: www.ombudsmann.at

147 Rat auf Draht: Notruf für Kinder und Jugendliche – rund um die Uhr, anonym, kostenlos.Per Telefon (einfach 147 wählen), Online-Beratung oder Chat: www.rataufdraht.at

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Dieses Werk steht unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-NC 3.0 AT: Namensnennung (www.saferinternet.at ,veni vidi confici) – Nicht kommerziell

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Folder: YouTube von Saferinternet.at

YouTube

Du willst YouTuber/in werden? Hier findest du wichtige Infos & Tipps!

Schütze deine Privatsphäre

Veröffentliche nicht unter deinem echten Namen, sondern denke dir für deinen YouTube-Kanal einen Nickname aus.
Gib nicht zu viel von dir preis! Deine Handynummer oder Wohnadresse gehen niemanden etwas an – achte darauf, dass du in Videos niemals die Vorderseite deines Hauses oder wertvolle Sachen in der Wohnung zeigst (Vorsicht, Einbrecher!).
Du bestimmst, wer deine Videos sehen kann! Überlege dir genau, ob du ein Video öffentlich machst, es nur bestimmten Leuten zeigen willst („Nicht gelistet“) oder ganz auf „Privat“ schaltest.
Du kannst für jedes einzelne deiner Videos einstellen, ob andere dieses Video auf ihrer Website oder ihrem Blog posten können.
Niemand muss erfahren, welche Videos du in deinen Playlists speicherst oder welche YouTuber/innen du abonniert hast – schalte diese Infos auf „Privat“.

Tipp
Genaue Anleitungen dazu gibt’s in unserem Privatsphäre-Leitfaden für YouTube: www.saferinternet.at/leitfaden

Urheberrechte – was ist erlaubt?

Wie auch sonst im Internet gelten auf YouTube Gesetze, die du unbedingt beachten musst:

Urheberrechte

Ohne Erlaubnis des Urhebers/der Urheberin darfst du keine fremden Videos in deinen YouTube-Kanal hochladen. Was erlaubt ist: Die Videos von anderen zu einer Playlist hinzufügen, auf Facebook & Co. teilen oder auf deiner Website einbetten.

Vorsicht bei Hintergrundmusik in deinen Videos! Verwende am besten eigene Lieder oder Musik, die unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurde. Das gilt auch für Bilder und Videoausschnitte.

Das „Recht am eigenen Bild“

In deinem Video sind andere Leute zu sehen? Dann frag vor dem Posten nach, ob sie damit einverstanden sind – vor allem dann, wenn es „peinliche“ Aufnahmen sind (wie bei Pranks!).

Laut dem „Recht am eigenen Bild“ dürfen Abgebildete auf veröffentlichten Bildern nicht „bloßgestellt“ oder „herabgesetzt“ werden.

Kommentare & Cyber-Mobbing

Natürlich soll es auf YouTube in erster Linie um Spaß und tolle Videos gehen. Trotzdem kann es vorkommen, dass andere gemeine Kommentare hinterlassen oder dich belästigen. Das kannst du tun:

Ignorieren. Auch wenn es schwerfällt – reagiere nicht auf alle Nachrichten, die dich ärgern. Den Mobbern wird so hoffentlich bald langweilig.

Blockieren. Sperre Nutzer/innen, die dich verletzen. Sie können deine Videos dann nicht mehr kommentieren und dir keine Privatnachrichten mehr schicken.

Melden. Du kannst lästige Nutzer/innen direkt an YouTube melden. Verstoßen sie gegen die Spielregeln von YouTube, werden ihre Accounts gelöscht. Auch unangenehme Videos kannst du melden.

Reden. Sprich mit jemandem, dem du vertraust – egal ob Lehrer/in, Elternteil oder Freund/in. Auch wenn er/sie dir nicht sofort helfen kann, tut es gut, deine Gedanken und Gefühle rauszulassen.

Tipps

Kein Bock auf blöde Kommentare? Du kannst die Kommentarfunktion komplett deaktivieren oder Kommentare von bestimmten Nutzer/innen automatisch filtern.

Cyber-Mobbing ist kein „Spaß“, sondern kann sogar strafbar sein (§ 107c StGB)!

147 Rat auf Draht hilft dir kostenlos und anonym weiter, wenn du auf YouTube belästigt wirst – einfach 147 wählen oder online unter: www.rataufdraht.at

YouTuber/in werden?

Viele träumen davon, YouTuber/in zu werden, coole Videos zu drehen und über ihre Lieblingsthemen zu sprechen. Am Anfang ist meistens noch nicht ganz klar, wie viel Arbeit das werden könnte. Lass dir Folgendes durch den Kopf gehen:

Ideen sind gefragt! Wer erfolgreich werden will, muss regelmäßig neue Videos zu interessanten Themen hochladen – dafür brauchst du viel Zeit und Kreativität.

Gut Ding braucht Weile! Besonders zu Beginn dauert es ein bisschen, bis du eine gewisse Anzahl an Zuschauer/innen oder Abos hast – bleib dran!

Kosten entstehen! YouTuber/innen benötigen die passende Ausrüstung, z.B. eine gute Kamera oder ein Profi-Mikro.

Hab Spaß dabei! Dein Publikum merkt, wenn du nicht leidenschaftlich bei der Sache bist oder dich die Themen gar nicht wirklich interessieren.

Haters gonna hate! Es wird immer Leute geben, denen deine Videos nicht gefallen – stelle dich auf nicht so nette Bewertungen und Kommentare ein.

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Internet Ombudsmann: Kostenlose Hilfe bei Problemen mit Urheberrechten, Online-Shopping, Internet-Betrug & Datenschutz: www.ombudsmann.at 

Stopline: Stößt du auf Videos mit kinderpornografischen oder nationalsozialistischen Inhalten, kannst du diese anonym melden: www.stopline.at 

YouTube: Informationen zu Richtlinien, Sicherheit auf YouTube sowie Meldecenter: www.youtube.com/yt/policyandsafety/de 

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Info-Flyer Instagram

Instagram

Alles Instagram, alles öffentlich? Hier findest du die wichtigsten Tipps & Tricks!

Alles Instagram, alles öffentlich?

Wenn du ein öffentliches Instagram-Profil hast, kann jede/r deine Fotos und Videos sehen – auch Leute, die gar nicht bei Instagram angemeldet sind. Deine öffentlich geposteten Inhalte sind auch über Suchmaschinen auffindbar.

Du willst nicht, dass bestimmte Follower deinem öffentlichen Account folgen? Blockiere sie! Eine Anleitung dazu findest du im Privasphäre-Leitfaden für Instagram: www.saferinternet.at/leitfaden 

Überlege, ob du deinen Account nicht auf privat setzen möchtest — das macht ihn gleich viel exklusiver!

Tipps

Du kannst deine Stories vor bestimmten Leuten verbergen und einstellen, wer darauf antworten kann. 

Überprüfe, welche Anwendungen Zugriff auf deinen Instagram-Account haben: Logg dich unter www.instagram.com in deinen Account ein (funktioniert nicht in der App!) > Autorisierte Anwendungen > Zugriff widerrufen

„Gesponserte Beiträge“ in Instagram sind Werbung – du kannst sie mit einem Klick auf „Gesponsert“ verbergen.

Darf ich jedes Bild instagrammen?

Nein! Wie auch sonst im Internet gelten in Instagram Gesetze, die du unbedingt beachten musst. 

Urheberrechte

Poste Bilder oder Videos nur dann, wenn du das auch darfst! Stammt ein Bild oder Video nicht von dir, dann frag vorher beim Urheber/bei der Urheberin nach, ob das okay ist. Es ist in aller Regel verboten, fremde Inhalte einfach im Internet weiter zu teilen – das kann sogar richtig teuer für dich werden!

Das Recht am eigenen Bild

Auf einem Foto oder in einem Video sind auch andere Leute zu sehen? Dann frag vor dem Posten nach, ob sie damit einverstanden sind – vor allem dann, wenn es sich um „peinliche“ Fotos handelt. Laut dem „Recht am eigenen Bild“ dürfen Abgebildete auf veröffentlichten Bildern nämlich nicht „bloßgestellt“ oder „herabgesetzt“ werden – sonst können sie verlangen, dass du das Foto wieder löscht.

Tipps

Vorsicht auch bei Fotomarkierungen – nicht allen ist das recht! Wurdest du selbst auf einem Bild markiert, kannst du den Tag wieder entfernen: www.saferinternet.at/leitfaden 

Wenn du ein bestimmtes Foto brauchst, dann such nach Bildern mit einer Creative Commons-Lizenz – diese darfst du unter bestimmten Bedingungen kostenlos verwenden: www.creativecommons.org 

Privatnachrichten mit Instagram Direct

Mit Instagram Direct kannst du in einem privaten Chat Bilder an ausgewählte Follower schicken (bis zu 15 Leute). Diese Posts erscheinen weder in deinem Profil, noch im Feed oder in der Suche – super für Fotos, die nicht für alle deine Follower bestimmt sind!

Privatnachrichten können grundsätzlich an alle Instagram-Nutzer/innen versendet werden. Erhältst du eine Message von jemandem, dem du nicht folgst, wird sie dir zunächst als Anfrage angezeigt. Erst nach Annahme der Nachricht kannst du sehen, was er oder sie dir geschickt hat.

Genervt von einer Instagram-Gruppe? Du kannst sie jederzeit wieder verlassen oder stumm schalten. Blockiere andere Nutzer/innen, damit sie dir keine Privatnachrichten mehr schicken oder dich in eine Gruppe einladen können!

Tipps

In Instagram stößt man manchmal auf Inhalte, die unangenehm sind oder einem Angst machen. Rede mit jemandem darüber, z.B. deinen Eltern, Freund/innen oder Lehrenden. Kostenlose und anonyme Hilfe erhältst du auch bei 147 Rat auf Draht.

Du kannst unangemessene Fotos oder Videos direkt an Instagram melden – egal, ob du diese in einer Gruppe bekommen hast oder sie in deinem Feed auftauchen: www.saferinternet.at/leitfaden 

#Hashtags

Warum hat sie schon mehr als 3.000 Follower und ich nicht? Wieso bekommen seine Bilder immer so viele Likes? 

Hashtags spielen da natürlich eine große Rolle! Denk aber immer daran: Hashtags haben manchmal für Fremde eine ganz andere Bedeutung als für dich und deine Freund/innen! Überleg dir: Was sagen die von dir verwendeten Hashtags über dich aus? Entsteht vielleicht ein Bild von deiner Person, das gar nicht zu dir passt?

Tipps

#Like4Like, #Follow4Follow: Überleg dir – willst du wirklich, dass dir Leute folgen, nur damit du zurückfolgst oder ihre Fotos likst?

Dir geht es um eine möglichst große Anzahl an Followern? Achte darauf, dass auf deinem Profil keine allzu privaten Informationen (z.B. Wohnadresse, Alter, Schule) oder Bilder zu finden sind!

Instagram „merkt“ sich, nach welchen Hashtags du schon mal gesucht hast und schlägt diese immer wieder vor. Den Suchverlauf kannst du in den Einstellungen löschen!

Weitere Tipps & Hilfe!

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Instagram: Informationen zu Datenschutz und Sicherheit: www.facebook.com/help/instagram 

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Snapchat

Schütze deine Privatsphäre: Alles, was du über Snaps & Stories wissen musst!

Schütze deine Privatsphäre!

Schicke niemals Snaps oder Videos an Unbekannte – auch in Snapchat können Bilder gespeichert werden (siehe nächste Seite)!

Wenn Fremde dich in Snapchat adden, nimm diese Personen genau unter die Lupe – falls notwendig, kannst du sie blockieren!

Du bestimmst, wer dir Snaps senden und deine Geschichten sehen kann! Leg in den Einstellungen fest, dass nur Freundinnen und Freunde mit dir Kontakt aufnehmen können: Tippe auf den Geist > Zahnrad-Symbol rechts oben > Wer kann… > Mir Snaps senden/Meine Story anschauen: Meine Freunde

Deine Stories sind 24 Stunden lang sichtbar – du kannst aber schon früher in der Story-Vorschau die einzelnen Snaps löschen 

Verhindere, dass dich andere über deine Handynummer finden können: Tippe auf den Geist > Zahnrad-Symbol rechts oben > Handynummer > Häkchen entfernen bei „Anderen erlauben, mich über meine Handynummer zu finden“

Bedenke: Wenn du einen Geofilter für deine Fotos verwendest, verrätst du anderen, wo du dich gerade befindest! Standort deaktivieren: Tippe auf den Geist > Zahnrad-Symbol rechts oben > Mehr Möglichkeiten > Präferenzen verwalten > Filter > Häkchen entfernen

Tipp

Du möchtest deinen Snapchat-Account löschen? Das funktioniert nur über accounts.snapchat.com („Meinen Account löschen“).

Sind meine Snaps wirklich weg?

Snapchat ist dafür bekannt, dass gesendete Snaps nach maximal 10 Sekunden von selbst verschwinden. Da ist es natürlich verlockend, besonders „blöde“ oder freizügige Fotos zu verschicken.

Aber Vorsicht: Die Empfänger/innen können einen Screenshot anfertigen oder deine Bilder mithilfe von speziellen Apps speichern. Snapchat benachrichtigt dich zwar im Fall eines Screenshots – du kannst es aber nicht verhindern!

Die Snaps sind auch nicht sofort weg: Snapchat speichert deine Inhalte noch längere Zeit auf Servern und kann sie z.B. an Behörden weitergegeben.

Die Snaps in „Meine Story“ bleiben etwa 24 Stunden lang sichtbar – wenn du deinen Standort angibst, kann Snapchat deine Inhalte für öffentliche „Live“-Geschichten verwenden!

Tipps

Snapchat garantiert kein Safer Sexting – freizügige Aufnahmen können auch hier in die falschen Hände geraten!

Deine Freund/innen können einzelne Snaps aus deiner Story per Privatnachricht an andere Leute weiterleiten — überleg also genau, was du in die Story postest!

Mit der „Memorys“-Funktion kannst du eigene Snaps & Stories abspeichern — aber nicht die von deinen Freund/innen!

Achtung, Kosten!

Der Download der App ist gratis – dennoch gibt es in Snapchat einige Funktionen, die Kosten verursachen können.

Bald kann man in Snapchat zusätzliche Replays von Snaps kaufen. Einmal pro Tag ist das gratis – wer Snaps öfter sehen will, muss dafür per In-App-Kauf zahlen.

Mit Snapchat sind auch Video-Chats möglich – dafür müssen du und ein/e Freund/in gleichzeitig online sein. Nutz die Funktion am besten nur im WLAN – das spart Datenvolumen am Handy!

Urlaubszeit? Der Reise-Modus von Snapchat hilft Daten sparen – damit werden Snaps und andere Inhalte nicht automatisch geladen: Einstellungen > Mehr Möglichkeiten > Reise Modus

Tipp

Deaktiviere auf deinem Handy die In-App-Käufe oder schütze sie mit einem Passwort – das verhindert unerwünschte Zusatzkosten! So geht’s:

Android: Playstore > Einstellungen > Nutzersteuerung > Authentifizierung für Käufe erforderlich > Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät

iOS: Einstellungen > Allgemein > Einschränkungen > Einschränkungen aktivieren > Zahlencode eingeben > In-App-Käufe

Cyber-Mobbing & Belästigungen

Bei Snapchat geht es natürlich in erster Linie darum, Spaß zu haben und Fotos mit Freund/innen zu teilen. Trotzdem kann es vorkommen, dass du unangenehme Snaps geschickt bekommst oder dich andere User/innen belästigen.

Bleib ruhig! Reagiere nicht auf Nachrichten oder Snaps, die dich ärgern!

Rede darüber! Sprich mit einer Vertrauensperson oder wende dich an eine Beratungsstelle – je früher, desto besser. 147 Rat auf Draht hilft dir, wenn du ein Problem in Snapchat hast.

Sichere Beweise! Fertige Screenshots von unangenehmen Inhalten an.

Blockiere unangenehme Nutzer/innen – sie können dir danach keine Snaps oder Nachrichten mehr senden.

Melde Belästigungen oder Fake-Profile! Snapchat kann nach einer Meldung unangemessene Inhalte löschen oder Accounts sperren: Tippe auf den Geist > Zahnrad-Symbol rechts oben > Mehr Informationen > Support > Policies & Safety > Report a safety concern (derzeit leider nur auf Englisch).

Weitere Tipps & Hilfe!

Saferinternet.at: Tipps und Infos zur sicheren Internet- und Handynutzung: 
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147 Rat auf Draht: Notruf für Kinder und Jugendliche – rund um die Uhr, anonym, kostenlos. Per Telefon (einfach 147 wählen), Online-Beratung oder Chat: www.rataufdraht.at 

Internet Ombudsmann: Versucht dir bei der Entfernung von unerwünschten Fotos im Internet oder Fake-Accounts zu helfen – kostenlos:www.ombudsmann.at 

Instagram: Informationen zu Datenschutz und Sicherheit: www.facebook.com/help/instagram 

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Folder: Hass im Netz von Saferinternet.at

Hass im Netz

Gib Hass und Lügen im Netz keine Chance – das kannst du dagegen tun!

Was sind Hasspostings?

Werden im Internet absichtlich Worte, Bilder oder Videos eingesetzt, um andere Menschen anzugreifen oder abzuwerten, nennt man das „Hassposting“ oder „Hate Speech“. Dazu zählt auch, wenn zu Hass oder Gewalt gegen bestimmte Menschen oder Menschengruppen aufgerufen wird. Oft handelt es sich dabei um rassistische, antisemitische oder sexistische Kommentare.

Beispiele für Hasspostings:

Menschen werden in Schubladen gesteckt (z.B. „Alle … sind …“)

Andere werden beschimpft oder diskriminiert, z.B. aufgrund von Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder weil jemand schwul/lesbisch ist

Es werden falsche Gerüchte, gemeine Geschichten oder erfundene „Tatsachen“ über bestimmte Gruppen verbreitet, um diese schlecht zu machen (z.B. „Ausländer beuten unser Sozialsystem aus“)

Verschwörungstheorien (z.B. „Dahinter steckt ein geheimer Plan…“)

Hass im Netz kann strafbar sein

 

Achtung!

Nicht jeder hasserfüllte Kommentar im Netz ist gleich ein strafbares Hassposting – vieles fällt in Österreich unter die Meinungsfreiheit!

Hasspostings sind kein harmloser „Spaß“, um dem eigenen Ärger Luft zu machen – sie können strafbar sein. In Österreich gibt es zwar kein eigenes Gesetz gegen Hate Speech, es können aber verschiedene Straftatbestände erfüllt sein, z.B.:

Verhetzung (§ 283 StGB)

Verstoß gegen das Verbotsgesetz (nationalsozialistische Wiederbetätigung)

Cyber-Mobbing (§ 107c StGB)

Üble Nachrede (§ 111 StGB)

Beleidigung (§ 115 StGB)

Gefährliche Drohung (§ 107 StGB)

Diese Gesetze gelten natürlich nicht nur im Internet, sondern auch in der Offline-Welt.

Tipps

Im Netz ist man nicht so anonym, wie man glaubt! Strafbare Hasspostings können meistens bis zum Autor bzw. zur Autorin zurückverfolgt werden.

Nationalsozialistische Inhalte kannst du anonym an die Stopline melden: www.stopline.at 

Mehr Infos zur rechtlichen Lage: Leitfaden „Aktiv gegen Hasspostings“ www.saferinternet.at/leitfaden 

Lass Hass nicht so stehen!

Auch du kannst mithelfen, Hass im Internet zu bekämpfen!

Blockieren. Selbstschutz geht vor! Wird deine Seite zugemüllt, kannst du diese Personen sperren.

Melden. In den meisten Sozialen Netzwerken sind Hasspostings unerwünscht – tauchen trotzdem welche auf, kannst du sie beim Seitenbetreiber melden: www.saferinternet.at/leitfaden 

Dagegenreden. Mach klar, dass du mit Hasspostings nicht einverstanden bist! Auch wenn du damit die Poster nicht überzeugst – vielleicht aber die Mitleser/innen. Bleib dabei unbedingt sachlich!

Anzeigen. Hetze, Beleidigungen und Beschimpfungen sind auch online strafbar – du kannst solche Beiträge bei jeder Polizeidienststelle anzeigen. Wichtig: Sichere vorher Screenshots!

Hilfe holen. Du musst das nicht alles alleine machen! Hole dir Unterstützung bei Leuten, denen du vertraust, oder wende dich an eine Beratungsstelle – Adressen findest du auf der letzten Seite.

Wahr oder falsch?

Hasspostings basieren oft auf Gerüchten und Lügen. Oft werden auch gefälschte Bilder eingesetzt, um Stimmung gegen bestimmte Personen oder Gruppen zu machen. So kannst du prüfen, ob es sich um eine Falschmeldung handelt:

Hinterfrage Dinge. Ist eine Quelle vertrauenswürdig? Hat die Website ein Impressum? Wer ist der Autor/die Autorin? Welche Interessen könnte er/sie verfolgen? Handelt es sich um seine/ihre persönliche Meinung?

Vergleiche mehrere Internetseiten. Stimmen die verbreiteten Inhalte so überhaupt? Besonders bei umstrittenen Themen ist es hilfreich, verschiedene Quellen und Sichtweisen gegenüberzustellen.

Mach den Bilder-Check. Lade fragwürdige Fotos in die umgekehrte Bildersuche (z.B. von Google) hoch – damit wird schnell klar, ob das Bild wirklich zum behaupteten Ereignis gehört oder vielleicht schon älter ist. Bei Videos kannst du Screenshots verwenden.

Prüfe Hoax-Datenbanken. Recherchiere auf Plattformen, die vor aktuellen Falschmeldungen, Fakes und Betrugsversuche warnen, z.B. www.hoax-info.de, www.mimikama.at oder www.watchlist-internet.at.

Weitere Tipps & Hilfe!

Saferinternet.at: Tipps und Infos zur sicheren Internet- und Handynutzung: 
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147 Rat auf Draht: Notruf für Kinder und Jugendliche – rund um die Uhr, anonym, kostenlos. Per Telefon (einfach 147 wählen), Online-Beratung oder Chat: www.rataufdraht.at 

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit: Nimmt Meldungen über Hasspostings entgegen und unterstützt kostenlos bei rechtlichen Schritten: www.zara.or.at 

Stopline: Stößt du auf Beiträge mit nationalsozialistischen Inhalten, kannst du diese anonym melden: www.stopline.at 

Beratungsstelle Extremismus: Hilft dir kostenlos und anonym, wenn sich Familienmitglieder oder Freund/innen rechtsextremem oder radikal islamistischem Gedankengut zuwenden. Hotline: 0800 20 20 44 oder per Mail: office@beratungsstelleextremismus.at

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Info-Folder Sexting

Sexting

Worauf du beim Verschicken von nackten Tatsachen achten solltest.

Sexting – Was ist das?

Der Begriff „Sexting“ setzt sich zusammen aus „Sex“ und „Texting“ (Englisch für das Senden von SMS) und meint das Verschicken und Tauschen von eigenen Nacktaufnahmen per Internet und Handy. Sexting kann sehr reizvoll sein, aber auch unangenehme Folgen haben, wenn freizügige Fotos im Internet landen. Das Versenden oder Tauschen von Nacktfotos ist ein großer Liebes- oder Freundschaftsbeweis – überlege dir daher gut, wem du solche Aufnahmen zukommen lassen willst. Leider wird dieses Vertrauen oft missbraucht.

Tipps

Um deine Privatsphäre zu schützen, sichere intime Fotos am besten auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick – und nicht im Internet bzw. einem Cloud-Speicherdienst!

Sorge dafür, dass man auf Nacktfotos dein Gesicht nicht sieht oder du nicht zu erkennen bist (z. B. mit einem Bildbearbeitungstool verfremden). Orientiere dich dabei z. B. an Kunstakt-Fotografien.

Vorsicht beim Sexting!

Freizügige Fotos sind in Sekundenschnelle erstellt und verschickt – doch machen diese einmal im Internet die Runde, können sie so gut wie nicht mehr entfernt werden. In Sozialen Netzwerken hast du kaum Kontrolle über die Verbreitung deiner Fotos: Mit ein paar Klicks können Nutzer/innen sie an viele Leute weiterleiten – vielleicht auch an Personen, die deine Bilder für ihre eigenen Zwecke nutzen.

Einmal verbreitete Nacktaufnahmen können auch Jahre später wieder im Internet auftauchen und dir z.B. bei der Jobsuche oder in privaten Beziehungen schaden. Du möchtest sicher auch nicht, dass deine zukünftigen Kinder einmal auf derartige Bilder von dir stoßen.

Tipps

Gehen Beziehungen oder Freundschaften in die Brüche, werden freizügige Fotos oft auch aus Rache oder zur Erpressung weitergeleitet. Damit es nicht so weit kommen kann, solltest du Nacktfotos regelmäßig gemeinsam mit deinem Partner/deiner Partnerin wieder von euren Geräten löschen.

Selbst Snapchat garantiert kein „Safer Sexting“: Auch hier können Screenshots von Nacktfotos gespeichert werden!

Sexting kann strafbar sein!

Bekommst du von jemandem im Vertrauen erotische Fotos geschickt, dann sind diese nur für deine Augen bestimmt. Auch wenn du mit deinem Freund/deiner Freundin streitest, ihr euch getrennt habt oder du dich rächen willst, darfst du seine/ihre Nacktbilder nicht einfach an Dritte weiterschicken. Das ist nicht nur unfair, sondern kann sowohl für dich, als auch für den Empfänger/die Empfängerin rechtliche Folgen haben.

Sexuell aufreizende Bilder von unter 18-Jährigen gelten als Kinderpornografie (§ 207a StGB) – deren Besitz und Weiterverbreitung ist verboten und wird bestraft. Wenn du nun ein Nacktfoto von unter 18-Jährigen weiterschickst, kannst du dich wegen Weiterverbreitung von Kinderpornografie, der/die Empfänger/in des Fotos wegen Besitzes strafbar machen.

Sexting ist nur dann erlaubt, wenn du und dein Freund/deine Freundin beide über 14 Jahre alt und beide damit einverstanden seid — und niemand anderer eure Bilder zu sehen bekommt!

Tipp

Wenn du auf Kinderpornografie im Internet aufmerksam wirst, kann du das anonym an www.stopline.at melden.

Nacktfotos im Internet löschen

Ist ein Nacktfoto einmal im Internet gelandet, kann es nur sehr schwer wieder entfernt werden – der Versuch lohnt sich aber auf alle Fälle!

Kontaktiere alle Personen, die deine Fotos veröffentlicht haben und fordere sie auf, die Bilder wieder zu löschen. Bist du unter 18 Jahre alt, gelten intime Aufnahmen von dir als Kinderpornografie – der Besitz und die Weiterverbreitung sind daher strafbar!

Bist du auf einem Foto in herabsetzender oder bloßstellender Weise abgebildet, greift das sogenannte „Recht am eigenen Bild“: Du kannst die Person zur Löschung des Bildes auffordern und gegebenenfalls weitere rechtliche Schritte setzen.

Suche im Internet nach deinem Namen und nutze auch die umgekehrte Bildersuche um herauszufinden, wo dein Foto mittlerweile überall gelandet ist.

In den meisten Sozialen Netzwerken kannst du unangemessene Bilder bzw. beteiligte Personen direkt an die Seitenbetreiber melden und sie zur Löschung auffordern.

Tipps

Link-Tipp: Leitfaden „Aktiv gegen Nacktaufnahmen“ www.saferinternet.at/leitfaden 

Kostenlose Hilfe bekommst du beim Internet Ombudsmann: www.ombudsmann.at 

Weitere Tipps & Hilfe!

Saferinternet.at: Tipps und Infos zur sicheren Internet- und Handynutzung: 
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147 Rat auf Draht: Notruf für Kinder und Jugendliche – rund um die Uhr, anonym, kostenlos. Per Telefon (einfach 147 wählen), Online-Beratung oder Chat: www.rataufdraht.at 

Internet Ombudsmann: Versucht dir bei der Entfernung von unerwünschten Fotos im Internet oder Fake-Accounts zu helfen – kostenlos:www.ombudsmann.at 

Stopline: Meldestelle gegen Kinderpornografie und Nationalsozialismus im Internet: www.stopline.at 

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Info-Flyer „Süchtig nach Internet & Handy?“

Süchtig nach Internet & Handy?

Gibt's Internet- und Computerspielsucht wirklich?

Bin ich süchtig?

Immer wieder hört man von Eltern und Lehrer/innen, wie ungesund es ist, zu lange vor dem Computer zu sitzen – angeblich kann man sogar richtig süchtig werden. Sicher ist: Nur wenige Leute, die viel Zeit am Computer oder mit dem Handy verbringen, sind wirklich süchtig. Das erkennt man so:

Nichts anderes geht mehr. Der Großteil des Tages wird mit dem Computer oder dem Handy verbracht. Freund/innen, Schule, Arbeit oder Hobbys kommen zu kurz.

Kontrollverlust: Süchtige haben schon öfters versucht, weniger Zeit im Internet oder mit Games zu verbringen, aber es gelingt einfach nicht.

Die „Dosis“ wird gesteigert. Es wird immer häufiger und immer länger am Computer oder am Handy gespielt und gesurft.

Entzugserscheinungen: Befinden sich PC oder das Handy einmal nicht in Reichweite, werden Süchtige unruhig, gereizt und aggressiv.

Negative Folgen: Die Sucht führt zu schlechteren Leistungen in der Schule oder in der Arbeit sowie zu Schwierigkeiten in der Familie und im Freundeskreis

Tipp

Erkennst du dich da wieder? Rede mal mit deinen Eltern oder Freund/innen darüber – kostenlose und anonyme Hilfe erhältst du auch bei 147 Rat auf Draht.

Computer- und Handysucht hat viele Gesichter: Nicht nur Computerspielen oder Surfen können abhängig machen, sondern auch das Verlangen, Leute zu kontaktieren, die gerade nicht da sind. Wie kommt das?

Viele haben Angst, etwas zu verpassen, wenn sie nicht ständig mit anderen in Kontakt sind.

Manchmal dient ein ständig klingelndes Handy als Lückenfüller, wenn man sich einsam oder leer fühlt, oder als Zeichen für andere, dass man beliebt ist.

Und oft wird auch einfach nur versucht, Langeweile mit WhatsApp zu bekämpfen.

Wer wirklich an Computer- oder Handysucht leidet, hat eine ernsthafte Krankheit, die behandelt werden muss. Aber auch schon die übermäßige Computer- oder Handynutzung kann sich negativ auf deinen Alltag und deine Zukunft auswirken!

Tipp

Selbst-Test „Bin ich süchtig?“: www.ins-netz-gehen.de/check-dichselbst/bin-ich-suechtig

Einfach mal abschalten?

Instagram, WhatsApp, Snapchat, Games, Chats & Mails: Manchmal kann es echt ein bisschen viel werden. So viel Stress muss nicht sein – es ist okay, nicht ständig „on“ zu sein! Vielleicht sind auch andere in deinem Freundeskreis von der ständigen Nachrichtenflut genervt – redet einfach mal darüber!

Tipps

Mach den Selbst-Test: Wie geht es dir z.B. mit einem Abend pro Woche ohne Handy? Was versäumst du wirklich? Vielleicht fällt es dir auch leichter als gedacht – und du kannst auch länger mal darauf verzichten.

Dir ist ohne Handy langweilig? Überleg dir, wie du die Zeit ohne Handy sinnvoll nutzen kannst – frag mal deine Freund/innen, ob sie was unternehmen wollen. Vielleicht gibt es ja Sportarten, die du immer schon mal ausprobieren wolltest oder andere Hobbys, die schon länger auf Eis liegen?

Wenn du mit Freund/innen unterwegs bist, könnt ihr ja vielleicht alle mal auf eurer Handy verzichten. Probiert z.B. mal den „Handyturm“ aus: Schaltet eure Handys auf lautlos und legt sie dann übereinander auf einen Stoß. Wer als Erstes sein Handy nimmt um nachzuschauen, was sich tut, muss den anderen z.B. ein Getränk ausgeben (Notfälle sind natürlich ausgenommen!).

Computerspiele

„Endlich ist das neue FIFA da! Der nächste Teil von Civilization kommt auch bald! Die muss ich mir sofort holen. Meine Eltern werden dann sicher wieder nerven, weil sie überhaupt nicht verstehen können, dass man dann einfach mal durchzocken muss … Ein bisschen blöd ist es schon, dass gerade jetzt auch viele Schularbeiten sind. Wie soll ich das auch noch hinbekommen?“

Kennst du das? Es muss gar nicht so schwierig sein, Computerspielen und Schul-/Arbeitsalltag unter einen Hut zu bekommen:

Tipps

Mach beim Spielen regelmäßig Pausen – dann kannst du dich auch wieder besser konzentrieren. Nicht immer bringen stundenlange Sessions den größten Erfolg – manchmal hilft ein bisschen Abstand dabei, neue Lösungswege zu finden.

Falls du in einem Team oder Clan spielst: Achte darauf, dass sich die Spielzeiten mit deinem restlichen Tagesablauf vereinbaren lassen. Klappt das eher schlecht, musst du vielleicht einfach den Clan wechseln?

Deine Eltern haben vielleicht mehr Verständnis, wenn du ihnen z.B. mit einem Lernplan (gibt es auch als App) zeigst, dass du nicht auf die Schule vergisst

Weitere Tipps & Hilfe!

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Familienberatungsstellen: Kostenlose Unterstützung und Beratung für Familien in ganz Österreich, u.a. zum Thema Sucht: www.familienberatung.gv.at 

Anton Proksch Institut: Bietet ambulante wie auch stationäre Therapien für Internet- und Computerspielsüchtige: www.api.or.at 

Suchthaufen.net: Fragen, Antworten und Videos zum Thema Mediensucht für Jugendliche: www.suchthaufen.net 

BuPP.at: Informationen zu Chancen und Risiken von Computerspielen sowie Spielempfehlungen: www.bupp.at 

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Info-Flyer „Cyber-Mobbing“

Cyber-Mobbing

Aktiv gegen Cyber-Mobbing – so wehrst du dich und kannst anderen helfen!

Cyber-Mobbing – Was ist das?

Cyber-Mobbing (oder auch „Cyber-Stalking“ oder „Cyber- Bullying“) meint das absichtliche Beleidigen, Bloßstellen, Bedrohen oder Belästigen im Internet oder über das Handy – meist über einen längeren Zeitraum hinweg. Besonders problematisch: Inhalte verbreiten sich im Internet rasend schnell. Was einmal im Netz veröffentlicht wurde, kann oft nicht mehr gelöscht werden. Bei der Entfernung peinlicher Bilder kann dir der Internet Ombudsmann (www.ombudsmann.at) helfen.

Beispiele für Cyber-Mobbing

Verbreiten von Lügen, Gerüchten oder intimen Informationen in Sozialen Netzwerken, Foren oder Messengern

Beschimpfungen, Beleidigungen oder Drohungen in WhatsApp, Instagram, YouTube, Facebook etc. oder in Chats, per SMS oder E-Mail

Veröffentlichen von intimen oder peinlichen Fotos oder Videos

Sexuelle Belästigung oder unerwünschte Kontaktaufnahme in Chats oder Sozialen Netzwerken

Gehackte Accounts und Fake-Profile

Ausschluss aus Gruppen oder Computerspiel-Teams

So wehrst du dich!

Bleib ruhig! Reagiere nicht auf Nachrichten, die dich belästigen oder ärgern – denn genau das will der/die Absender/in.

Rede darüber! Sprich mit einer Vertrauensperson über deine Probleme, z.B. deinen Eltern, Freund/innen oder Lehrenden – je früher, desto besser. Kostenlose und anonyme Hilfe erhältst du auch bei 147 Rat auf Draht.

Melde Belästigungen! Informiere die Betreiber der Website oder des Sozialen Netzwerks über Personen, die dich belästigen. In schlimmen Fällen kannst du auch die Polizei einschalten.

Sperre User/innen, die dich belästigen! In den meisten Sozialen Netzwerken gibt es die Möglichkeit, bestimmte Personen zu blockieren.

Sichere Beweise! Fertige Screenshots von unangenehmen Nachrichten, Bildern oder Chats an. So kannst du Personen, die dir helfen, besser erklären, worum es genau geht.

Tipp

Achte auf deine Privatsphäre im Netz, um dich vor Cyber-Mobbing zu schützen! Sei vorsichtig bei der Weitergabe persönlicher Daten (E-Mail-Adresse, Wohnadresse, Handynummer oder private Fotos) im Internet.

Verwende Passwörter, die nicht leicht zu knacken sind (z.B. IbegFvFM4!) und gib deine Zugangsdaten niemandem weiter. Schütze deine Privatsphäre in Sozialen Netzwerken: www.saferinternet.at/leitfaden

Helfen statt Wegschauen

Wenn du mitbekommst, dass andere online oder über ihr Handy belästigt werden, dann schau nicht weg! Unterstütze Mobbing-Opfer! Manchmal hören die Beleidigungen schnell auf, wenn der Täter/die Täterin merkt, dass das Opfer nicht alleine gelassen wird.

Du weißt nicht, wie du helfen kannst oder wirst selbst gemobbt? Hol dir Hilfe bei Vertrauenspersonen, z.B. deinen Eltern, Geschwistern, Freund/ innen, Lehrenden oder auch bei der Notrufnummer 147 Rat auf Draht.

Warum wird gemobbt?

Oft sind sich die Täter/innen gar nicht bewusst, wie verletzend ihre Übergriffe für die Opfer eigentlich sind. Manchmal beginnt alles ohne groß nachzudenken aus Langeweile oder „Spaß“. In anderen Fällen werden andere fertig gemacht, um den eigenen Frust oder Ärger abzubauen oder sich„besser“ zu fühlen. Manchmal steckt aber auch tatsächlich die Absicht dahinter, den oder die Gemobbte(n) auszugrenzen. Wenn etwa Freundschaften oder Beziehungen zerbrechen, rächen sich die Verlassenen manchmal, indem sie intime Informationen oder Fotos verbreiten.

Ein bisschen Spaß muss sein?

Es mag manchmal lustig erscheinen, das Facebook-Profil von Mitschüler/innen zu „kapern“ oder peinliche Fotos von anderen in einer WhatsApp- Gruppe zu teilen. Doch was für die einen witzig ist, kann für die anderen sehr verletzend oder kränkend sein. Versetze dich in die Lage der Betroffenen und überlege: Wie würde es mir in dieser Situation gehen?

Bedenke auch, dass sich die gehänselten Personen zur Wehr setzen können, z.B. wenn es ihnen zu viel wird. Egal ob sie sich Hilfe bei Eltern oder Lehrenden holen, dich ebenfalls im Internet zu mobben beginnen oder sogar Anzeige bei der Polizei erstatten – die Folgen können sehr unangenehm sein. Lass es erst gar nicht so weit kommen!

Was sagt das Gesetz?

Mobbing ist nicht nur für die Opfer schlimm, sondern kann auch strafbar sein. Seit 1.1.2016 ist Cyber-Mobbing in Österreich ein eigener Straftatbestand (§ 107c StGB), es können aber auch andere Straftatbestände erfüllt werden (z.B. Nötigung § 105 StGB oder Beleidigung § 115 StGB).

Weitere Tipps & Hilfe!

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Schulpsychologische Beratungsstellen: Kostenlose Unterstützung und Beratung bei Konflikten in der Schule: www.schulpsychologie.at 

Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs: Die KIJA bieten spezielle Beratungs- und Informationsangebote in den Bundesländern: www.kija.at oder www.kija-ooe.at

Facebook: Infos und Tipps, um auf Facebook gegen Cyber-Mobbing vorzugehen: www.facebook.com/mobbingstoppen 

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Info-Flyer „Internet-Betrug“

Internet-Betrug

Handy-Abzocke & Phishing: Tipps & Tricks, damit du nicht in die Falle tappst!

Vorsicht vor Handy-Abzocke

„500,– Euro-Gutschein zu gewinnen!“, „Besseres WhatsApp möglich“, „Hol dir ein gratis Game!“, „Paket zur Abholung bereit“ – Werbebanner in Apps oder auf Websites versprechen so manch tolle Dinge.

Was jedoch viele übersehen: Bei Nutzung dieser „Dienste“ musst du deine Handynummer angeben und schließt damit ungewollt ein Abo ab, für das du zahlen musst. Den versprochenen „Dienst“ gibt es gar nicht. Die Kosten stehen nur versteckt im Kleingedruckten. Die böse Überraschung folgt mit der nächsten Handyrechnung, auf der teure Mehrwertdienste bzw. WEB- oder WAP-Abos verrechnet werden.

Tipps

Sei vorsichtig bei der Bekanntgabe deiner Handynummer im Internet! Gewinnspiele oder verlockende Angebote sind oft Abzocke!

SMS nicht mit „ JA“ beantworten, keine TANCodes übermitteln oder Bestätigungsbuttons drücken, wenn kein Abo gewünscht wird.

Immer die Handyrechnung auf ungewöhnliche Beträge kontrollieren. Binnen drei Monaten nach Erhalt der Handyrechnung kannst du Einspruch erheben. Unter www.rtr.at/schlichtungsstelle bekommst du Hilfe, wenn du Probleme mit deinem Mobilfunkanbieter nicht lösen kannst.

Vorsichtsmaßnahme: Kostenlose Sperre für Mehrwertdienste bzw. WAP-/WEB-Billing bei deinem Mobilfunkanbieter nutzen.

Nicht alles ist ein Schnäppchen

Anbieter auf Kleinanzeigen- und Auktionsplattformen, aber auch in unseriösen Online-Shops bieten oftmals angeblich hochwertige Originalwaren zu einem sehr günstigen Preis an. Doch dahinter stecken oft Betrüger, die auf dein Geld aus sind. Trotz überwiesenem Betrag erhältst du keine Ware oder die bestellten Artikel entpuppen sich als billige Markenfälschungen.

Daher: Finger weg von vermeintlichen Schnäppchen, denn auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken!

Tipps

Sei bei Angeboten vorsichtig, die extrem günstig sind (Preise vergleichen!). 

Sei bei Online-Shops besonders kritisch, wenn du im Internet kaum Informationen zum Verkäufer finden kannst.

Beim Online-Shopping vermeide Zahlungen per Vorauskasse mittels Banküberweisung, per Geldtransferdiensten oder per Prepaidkarten.

Bei Käufen von Privatpersonen besteheauf eine persönliche Übergabe.

Betrug in Sozialen Netzwerken

Nirgendwo sonst findet Internet-Betrug so geballt statt wie bei Facebook, WhatsApp & Co. Der fatale Klick auf einen vielversprechenden Link oder Werbebanner ist schnell passiert. Die versprochenen Inhalte gibt es nicht, dafür allerhand Probleme: teure Abos, die Weitergabe persönlicher Daten an Adresshändler, Schadsoftware usw. Auch ein Risiko: „Falsche“ Freunde, die im Chat um Geldüberweisungen bitten. Vorsicht auch vor attraktiven Unbekannten auf Facebook, die schnell in einen Video-Chat auf Skype wechseln wollen – es könnte sich um einen Erpressungsversuch mit Nacktvideos handeln.

Tipps

Nicht unüberlegt auf allzu verlockend klingende Links in Postings, Nachrichten oder Werbeanzeigen klicken. Auch nicht, wenn die „Empfehlung“ scheinbar von Freunden kommt.

Skeptisch sein, wenn von Personen eine Freundschaftsanfrage kommt, die eigentlich schon in der Kontaktliste sind.

Immer genau lesen, was mit dem Absenden eines Formulars oder der Bestätigung per Klick akzeptiert wird (Kleingedrucktes!).

Verdächtige Seiten, Werbeanzeigen, Links, Gewinnspiele, Videos, Profile, Apps etc. an die Seitenbetreiber melden, damit diese gelöscht werden.

Phishing – Achtung vor Datenklau

Beim Phishing versuchen Betrüger über gefälschte Websites und E-Mails an Zugangsdaten von Internetnutzer/innen zu kommen. Besonders begehrt sind Accounts für Online-Banking, Soziale Netzwerke und Online-Shops.

So gehen die Betrüger vor: Du erhältst eine täuschend echte E-Mail oder Chatnachricht mit einem Link, über den du dich in deinen Account einloggen sollst (z. B. um dort aus „Sicherheitsgründen“ die Nutzerdaten zu aktualisieren). In Wahrheit wirst du auf eine gefälschte Website geleitet, die dem Original zum Täuschen ähnlich sieht. Indem du dich dort einloggst, teilst du den Betrügern deine Zugangsdaten mit. Innerhalb kürzester Zeit können sie so z. B. dein Bankkonto leer räumen oder in deinem Namen im Internet einkaufen

Tipps

Seriöse Unternehmen fragen Kundendaten niemals per E-Mail ab – lösche solche Nachrichten am besten sofort!

Öffne niemals unbekannte Dateianhänge in Mails (Schadsoftware!).

Lege regelmäßig Backups aller wichtigen Daten an!

Weitere Tipps & Hilfe!

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Internet Ombudsmann: Kostenlose Online- Beratung und Streitschlichtung bei Problemen mit Online-Shopping, Internet-Betrug, Datenschutz & Urheberrecht: www.ombudsmann.at 

Watchlist Internet: Aktuelle Meldungen zu Internet-Betrug und Online-Fallen: www.watchlist-internet.at 

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Info-Flyer „Alles Facebook“

Alles Facebook

Tipps für mehr Sicherheit und Privatsphäre im größten Sozialen Netzwerk!

Privatsphäre schützen

Gib nicht zu viel von dir preis!

Im Netz ist man nicht so anonym wie man glaubt.

Wohnadresse, Telefonnummer, Passwörter etc. gehen Fremde nichts an.

Denk beim Veröffentlichen deiner Beiträge nach – sollen Fremde das auch sehen dürfen?

Deine Inhalte im Netz können kopiert, gespeichert und manipuliert werden.

Wenn du glaubst, dass dein Konto durch eine andere Person oder einen Virus übernommen wurde, melde das: www.facebook.com/hacked 

Das Internet vergisst nicht. Einmal veröffentlichte Daten sind unter Umständen kaum mehr zu entfernen. Peinliche Partyfotos können dir bei der Ausbildungs- oder Jobsuche schaden.

Tipps

Wie sicher sind deine Passwörter?

Verwende Passwörter, die nicht leicht zu knacken sind (z. B. IbegFvFM4!) und wechsle sie regelmäßig.

Gibt deine Passwörter auch nicht an deine besten Freund/innen weiter.

Welche Freunde hast du wirklich?

Adde nur „Freunde”, die du auch im echten Leben kennst.

Wenn Fremde mit dir auf Facebook befreundet sein wollen, nimm diese Person genau unter die Lupe, bevor du die Einladung annimmst.

Bedenke: Manchmal verbergen sich hinter Online-Identitäten andere Personen, als man glaubt. 

Facebook-Profil nach außen schützen:

Wähle sichere Privatsphäre-Einstellungen! Mache z.B. deine Profilinfos, Beiträge, Fotos etc. nur für deine Freund/innen sichtbar. Checke die Einstellungen regelmäßig, da sich die Möglichkeiten immer wieder ändern.

Schalte die Verlinkung zu deinem Profil über Suchmaschinen ab („Kontoeinstellungen“ > „Privatsphäre“).

Kontrolliere regelmäßig dein Aktivitätenprotokoll auf Ereignisse, die dir seltsam vorkommen.

Überprüfe immer wieder, welche Apps mit deinem Facebook-Konto verknüpft sind („Kontoeinstellungen“ > „Apps“). Entferne Anwendungen, die du nicht mehr brauchst.

Tipp

Privatsphäre-Einstellungen Schritt für Schritt erklärt: www.saferinternet.at/leitfaden 

Bilder im Netz

Veröffentliche keine Fotos oder Videos, die dir oder anderen peinlich sein könnten.

Die Verbreitung von Fotos und Videos, die andere Personen nachteilig darstellen, ist nicht erlaubt. Frag die Abgebildeten vorher, ob sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind!

Selbst betroffen? Bitte die Person, die das Foto online gestellt hat, um Entfernung.

Fremde Fotos oder Videos aus dem Netz darfst du nicht einfach weiterverbreiten – du brauchst dazu die Zustimmung des Urhebers/der Urheberin.

Du kannst unangemessene Inhalte an Facebook melden (beim Beitrag oder Foto rechts oben > „Beitrag melden“).

Verbreite keine Nacktfotos, weder von dir noch anderen. Das kann strafbar sein und verstößt auch gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook.

Bestimme selbst, wer sehen kann, wenn andere dich auf Fotos oder in Beiträgen markieren: „Kontoeinstellungen“ > „Chronik und Markierungen“

Tipp

Datenvolumen am Handy sparen: Lass das automatische Abspielen von Videos nur im WLAN zu („App-Einstellungen“> „Autoplay“)!

Cyber-Mobbing & Belästigungen

Sei selbstbewusst! Wichtig ist, dass du an dich selbst glaubst und dir nichts von anderen einreden lässt.

Reagiere nicht auf Nachrichten, die dich ärgern.

Blockiere Nutzer/innen, die dich belästigen, oder melde diese direkt an Facebook: Im Profil der Person auf die drei Punkte klicken > „Melden“ oder „Blockieren“

Lass dich nicht fertigmachen und mach auch niemand anderen fertig.

Hol dir Hilfe: Sprich mit einer Vertrauensperson oder wende dich an eine Beratungsstelle. 147 Rat auf Draht hilft dir, wenn du ein Problem in Facebook hast: www.rataufdraht.at 

Tipp

Weitere Tipps und Infos: www.saferinternet.at/cyber-mobbing
www.facebook.com/mobbingstoppen 

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Watchlist Internet: Aktuelle Meldungen zu Internet-Betrug und Online-Fallen: www.watchlist-internet.at 

Internet Ombudsmann: Versucht dir bei der Entfernung von unerwünschten Fotos und Fake-Accounts zu helfen – kostenlos: www.ombudsmann.at 

Facebook: Sicherheitstipps für Jugendliche, Eltern und Lehrende: www.facebook.com/safety 

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Info-Flyer „Bilder und Videos im Netz“

Bilder und Videos im Netz

Urheberrechte: Was im Netz erlaubt ist – und was nicht.

Urheberrechtlich geschützte Bilder

Willst du fremde Fotos, Grafiken oder Videos im Internet veröffentlichen, brauchst du dafür die Zustimmung des Rechteinhabers.

Es ist in der Regel verboten, Bilder aus dem Netz herunterzuladen und ohne Nachfragen auf deinem Online-Profil zu posten. Das kann für dich richtig teuer werden! Dabei ist es völlig egal, ob das Bild bereits von anderen im Internet geteilt wurde.

Daher: Frage immer vor dem Posten beim Urheber/bei der Urheberin nach, ob das in Ordnung geht!

Tipps

Such nach Bildern mit einer Creative Commons-Lizenz – diese darfst du unter bestimmten Bedingungen kostenlos verwenden: www.creativecommons.org 

Auch Bilder deiner Lieblings-Zeichentrickserie sind urheberrechtlich geschützt – du darfst sie also nicht als Facebook-Profilbild verwenden!

Urheberrechtlich geschützte Bilder darfst du ohne Zustimmung auch dann nicht verwenden, wenn du einen Copyright- Hinweis, also „© Rechteinhaber/in“, dazuschreibst!

Für Expert/innen: Info-Blatt auf www.ombudsmann.at herunterladen!

Was ist das Recht am eigenen Bild ?

Möchtest du ein Foto oder Video auf Facebook & Co. hochladen, auf dem auch andere Personen abgebildet sind, musst du das „Recht am eigenen Bild“ beachten.

Veröffentlichte Fotos dürfen die Abgebildeten nicht „bloßstellen“ oder „herabsetzen“ – sonst können diese die Löschung verlangen.

Es reicht dabei allerdings nicht, wenn sich der/die Abgebildete auf einem Foto einfach nur hässlich findet – eine Bloßstellung muss allgemein nachvollziehbar sein (z.B. heruntergelassene Hose im Vollrausch).

Frag dich dabei selbst: Würde ich eine solche Aufnahme von mir im Netz haben wollen?

Tipps

Geh vor dem Hochladen auf Nummer sicher und frag nach, ob das für alle abgebildeten Leute auch okay ist!

Vorsicht auch bei Fotomarkierungen: Nicht allen ist das recht!

Darf ich Filme herunterladen?

Nur weil Filme, Serien oder Musikstücke ganz einfach im Internet abrufbar sind, heißt das noch lange nicht, dass du sie einfach weiter verwenden darfst!

Jede Veröffentlichung von Filmen im Internet ohne Zustimmung des Rechteinhabers ist verboten. Es ist also z.B. nicht erlaubt, die Kopie einer DVD im Netz zum Download anzubieten.

Der Download von illegal bereitgestellten Inhalten ist ebenfalls verboten. Achtung: Das Herunterladen von Filmen von unseriösen Websites kann auch Schadsoftware wie z.B. Viren oder Trojaner mit sich bringen!

Ob das Anschauen von Streams auf illegalen Portalen verboten ist, ist in Österreich rechtlich noch nicht ganz geklärt. Wenn du es bleiben lässt, bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite! Das gilt auch für das Herunterladen von YouTube-Videos.

Tipp

Nutze Alternativen, etwa offizielle Mediatheken (z.B. www.tvthek.orf.at, rtlnow.de oder www.zdf.de/ZDFmediathek);

legale Streaming-Dienste gegen eine geringe Gebühr (z.B. Netflix, Maxdome oder Amazon Prime) – rede mit deinen Eltern über einen Familien-Account!

Abmahnungen und Kosten

Bekommst du von einem Rechtsanwalt eine Abmahnung wegen der Verletzung von Urheberrechten, so nimm diese unbedingt ernst! Du siehst dich dabei schnell einmal mit Forderungen in der Höhe von ein paar Tausend Euro konfrontiert. Ignorierst du eine Abmahnung, kann es zu einem Gerichtsverfahren und noch höheren Kosten kommen. Besprich die Abmahnung auf jeden Fall mit deinen Eltern und lasst euch beraten, z.B. vom Internet Ombudsmann: www.ombudsmann.at.

Achtung: Es gibt auch gefälschte Abmahnungen, die von Betrüger/innen verschickt werden. Diese erkennst du meist daran, dass sie nur per E-Mail verschickt werden (nicht per Post), kurz gehalten sind und es darin keine persönliche Anrede gibt. Frag im Zweifelsfall beim angeblichen Anwalt, der die Abmahnung verschickt hat, nach, ob diese echt ist.

Weitere Tipps & Hilfe!

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147 Rat auf Draht: Notruf für Kinder und Jugendliche – rund um die Uhr, anonym, kostenlos. Per Telefon (einfach 147 wählen), Online-Beratung oder Chat: www.rataufdraht.at 

Internet Ombudsmann: Kostenlose Online-Beratung und Streitschlichtung bei Problemen mit Online-Shopping, Internet-Betrug, Datenschutz & Urheberrecht: www.ombudsmann.at 

Facebook: Informationen zu geistigem Eigentum und Urheberrecht: www.facebook.com/help/copyright 

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Dieses Werk steht unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-NC 3.0 AT: Namensnennung (www.saferinternet.at ,veni vidi confici) – Nicht kommerziell

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Info-Flyer „Handy – aber sicher!“

Handy – aber sicher!

Praktische Sicherheitstipps für Handy & Smartphone – hier entlang bitte!

Handykosten im Griff behalten

Aktuelle Handytarife vergleichen: handy.arbeiterkammer.at, tarife.at

Eigenen Handytarif kennen: Wie viele Minuten, SMS, Datenvolumen sind inkludiert? Was kostet es, wenn das Monatslimit überschritten wird?

Datenvolumen sparen: Videos und Musik nur in kostenlosen WLAN-Netzen streamen. Deaktiviere bei WhatsApp den automatischen Mediendownload (Einstellungen > Datennutzung).

Teure Mehrwertdienste (0900-Nummern, WAP- oder WEB-Billing) kannst du bei deinem Mobilfunkanbieter kostenlos sperren lassen.

SMS-Abo beenden: SMS mit „Stopp“ an den Absender schicken.

Urlaubszeit? Im Ausland mobiles Internet und Mobilbox ausschalten. Besser über WLAN eine WhatsApp-Nachricht schicken!

In-App-Käufe deaktivieren bzw. einen PIN oder ein Passwort dafür einrichten.

So geht’s: 
Android: Play Store > Einstellungen > Nutzersteuerung > Authentifizierung für Käufe erforderlich > Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät

iOS: Einstellungen > Allgemein > Einschränkungen Einschränkungen aktivieren > Zahlencode eingeben > In-App-Käufe

Tipps

Was tun bei Streitigkeiten über die Handyrechnung?

Strittige Handyrechnung fristgerecht beim Mobilfunkanbieter beeinspruchen (schriftlich!).

Durch eine Meldung an die RTR (Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde) musst du den überhöhten Rechnungsbetrag vorerst nicht bezahlen: www.rtr.at/webformular 

Wenn du dich mit deinem Mobilfunkanbieter nicht einigen kannst, beantrage bei der RTR ein kostenfreies Schlichtungsverfahren: www.rtr.at/schlichtungsstelle 

Sicherheitstipps für Handy & Smartphone

PIN-Code-Sicherung aktivieren: Das Handy kann nur mit PIN-Code eingeschaltet werden. Passwortsicherung oder Entsperrmuster verwenden.

PIN- und PUK-Code sowie Kundenkennwort NIE direkt am Handy speichern.

Sicherheits-App installieren: Lies dazu die Bewertungen auf seriösen Portalen (z. B. „Mobile Security Review“: www.av-comparatives.org)

Bluetooth, GPS und WLAN deaktivieren, wenn du es gerade nicht brauchst.

Tipps

Gefahren bei Apps vermeiden:

Apps nur aus offiziellen App-Shops herunterladen.

App-Bewertungen durchlesen.

App-Berechtigungen überprüfen: Eine Taschenlampen-App braucht z. B. keinen Zugriff auf das Adressbuch oder den aktuellen Standort.

In-App-Käufe deaktivieren oder mit einem PIN oder Passwort schützen.

Apps löschen, die du nicht mehr verwendest.

Bei Verlust oder Diebstahl

Handy sofort beim Mobilfunkanbieter sperren lassen. Dafür musst du dein Kundenkennwort wissen.

Wenn das Handy gestohlen wurde: Anzeige bei der Polizei machen! Dafür musst du die 15-stellige IMEI-Nummer deines Handys kennen (steht auf der Originalverpackung oder mit *#06# abfragen).

Vorsorgen

Sichere regelmäßig deine Handydaten, z. B. am PC oder mit Backup-Apps.

Handy verlegt? Du kannst es über den Android Geräte-Manager orten, sperren oder klingeln lassen. Bei iOS musst du dafür die Funktion „Mein iPhone suchen“ aktivieren!

Tipp

Euronotruf 112

Wenn du in einer Notlage bist oder jemand anderem helfen willst, zählt jede Sekunde: Der Euronotruf gilt für alle Notfälle und ist in ganz Europa kostenlos unter 112 (ohne Vorwahl) erreichbar.

Weitere Tipps & Hilfe!

RTR – Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde: Kostenlose Streitschlichtung bei Problemen mit der Handyrechnung: www.rtr.at/schlichtungsstelle 

Arbeiterkammer: Kostenlose Konsumentenberatung in jedem Bundesland: www.arbeiterkammer.at 

Internet Ombudsmann: Kostenlose Online- Beratung und Streitschlichtung bei Problemen mit Online-Shopping, Internet-Betrug, Datenschutz & Urheberrecht: www.ombudsmann.at 

Saferinternet.at: Tipps und Infos zur sicheren Internet- und Handynutzung: 
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147 Rat auf Draht: Notruf für Kinder und Jugendliche – rund um die Uhr, anonym, kostenlos. Per Telefon (einfach 147 wählen), Online-Beratung oder Chat: www.rataufdraht.at 

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Beratung


Ein Nacktfoto von dir wird durch alle WhatsApp-Gruppen geschickt?
Du wirst ständig im Internet fertig gemacht? 
Das Gewaltvideo eines Mitschülers wird trotz Meldung nicht aus Facebook entfernt?

Egal ob bei Problemen oder Fragen: 147 Rat auf Draht hilft dir weiter!

Telefonberatung unter 147 – rund um die Uhr, anonym und kostenlos

Online- & Chat-Beratung unter www.rataufdraht.at

WhatsApp-Infokanal 0676 / 881 44 251

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